Review 2019

Frank sagte vorgestern, das ich mal wieder an den Blog denken solle. Ja, klar denke ich dran, aber mir fehlt etwas Spannendes zu berichten. was war denn so in letzter Zeit: es ist jetzt etwas frischer geworden (heute morgen 1 Grad) und ich mag mich nicht so ans Wasser setzen, obwohl die Quappenangeln einsatzbereit im Keller stehen, man müßte nur einfach los gehen. Ich habe mir statt dessen mal ein paar alte und neue Bilder angeschaut und festgestellt wie viele „Lieblingsangelstellen“ ich doch habe. Hier nun mal eine kleine Auswahl, einigen meiner Leser werden verschiedene Stellen sehr bekannt vorkommen und auch sie werden einige Erlebnisse damit in Verbindung bringen, für andere sind es einfach nur Angelplätze.

Zuerst muss ich wohl unseren Inselsee nennen, das bekannteste und größte unserer Gewässer. Es verbinden sich damit so viele schöne Angel-und Naturerlebnisse das man sicher ein Buch drüber schreiben könnte. Auch meine Angelfreunde dort am See sind sehr zahlreich, unsere Anlage fast ca. 90 Boote.

Es gibt natürlich einige „originale“ und ich schließe mich da nicht aus, aber die muß es ja auch in jedem Verein geben. Der Bestand im See ist gut an Hecht, Karpfen, Barsch und eigentlich auch Aal (Superbesatz seit Jahren), aber fangen tun wir in den letzten Jahren sehr wenige, entweder der Wels oder der Kormoran hat sie gefressen, beide sind recht häufig anzutreffen. Schleien, ein paar Zander und jede Menge Weißfisch komplettieren das Programm.

Mit unserem Fluß, der Nebel, sind hier alle Jungs irgendwie aufgewachsen. wir waren hier Toben; Baden, Angeln,heimlich Rauchen und hatten vielleicht auch die ersten Schäferstündchen am Ufer unseres Flusses. Er ist einer der artenreichsten Flüsse im Norden Deutschlands überhaupt. ausser allseits bekannten Sorten gibt es hier Quappe, Groppe, Elritze, Neunauge, Bach-und Regenbogenforelle, Äsche, Schmerle, Aland, Döbel, Schlampeitzger, Steinbeisser, die Bachmuschel und einige andere Raritäten. Am Ufer kann man Silber-und Graureiher beobachten und dem Eisvogel bei der Jagd zuschauen. Einfach nur Geil !

Ein paar Kilometer später schließt sich der Güstrow-Bützow-Kanal an, dann die Warnow und schließlich die Ostsee. Auch das sind natürlich Gewässer die wir alle sehr gern beangeln.

Aber es gibt ja auch so viele Klein-und Kleinstgewässer wo man viele, viele Stunden mit seinem Hobby verbringt, ob es erfolgreich ist oder nicht-es ist doch immer ein Erlebnis. Hier zum Schluss für heute noch ein Paar Eindrücke von 2019 ohne auch nur einen einzigen Fisch.

So, jetzt bin ich ganz wehmütig. Das habe ich davon, vieles hätte ich noch dazu schreiben können, aber ich höre ja nicht auf. Wahrscheinlich werden wir im Dezember noch 1-2 Mal zur Ostsee fahren, weil wir gerne Salzwasserfisch essen und unsere Bestände aufgebraucht sind. Ich werde euch dann berichten.Ich muß Euch im nächsten Jahr auch noch von der Geschichte mit den Wölpsen berichten. Ja, es gibt noch so viel zu erzählen-warten wir es ab.

Bis demnächst und PETRI !

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Strandgeflüster

So, der Stand ist folgendermaßen: der Dorsch scheint zum Laichen in tiefere Gewässerteile gezogen zu sein und die Flundern sind zur Zeit sehr dünn, jedenfalls der Großteil. Ergo, wir machen Pause vom Strand. Aber wir hatten keine schlechte Strandsaison. Es gab eine Menge guter Fische und noch viel mehr Spaß, Entspannung und Gelächter. Ich muß dazu sagen das die Angelkumpel mit denen ich die 40 Kilometer nördlich gefahren bin, um schmackhafte Salzwasserfische zu fangen, speziell und immer für einen Lacher gut sind. Seien es Hendryk, Ecki, Marcus, Sven oder auch andere: Wir amüsieren uns immer köstlich, seien es die Kommentare untereinander oder das Lästern über andere Angelfreunde, es ist immer eine Freude mit uns, so sind wir halt und es sei uns verziehen! Das Wetter spielte dieses Jahr super mit, manchmal schon viel zu „Gut“, ich habe mir das erste Mal beim Brandungsangeln einen Sonnenbrand geholt.

Wir waren am Tonnenhof (Hafeneinfahrt Warnemünde/Höhe Aida-Kai) und haben trotz des Sommerwetters gut geangelt. So kann ich es eigentlich auch nicht sagen, denn ich fing nur die kleinen und Hendryk die guten Fische. Er hatte sogar ne 40er Scholle dabei!

Direkt am Strand lief es bei mir besser, wir angeln viel in Börgerende und fangen auch regelmäßig ganz gut. Hier allerdings zeigte Marcus mir wie hoch die Äpfel bzw. Fische hängen. Nichts desto Trotz war immer eine gute Mahlzeit im Eimer, gute Dorsche mitte 40 sowie schöne Flundern jenseits der 35 cm. Alles in allem gute Fänge. Die Krabbeninvasion hielt sich dieses Jahr in Grenzen. Was uns auffiel war die geringe Menge bzw. das nicht Vorhandensein von Beifängen wie Seeskorpion, Aalmutter, Aal und anderen Fischen. Aber das stellen wir schon seit etwa 5 Jahren fest. Was zugenommen hat sind natürlich die Touris, sie überfluten Meck/Pomm wie die Sintflut und kommen manchmal aus abenteuerlichen Gefilden wie Asien, Afrika oder Bayern. Aber nichts für ungut, Sie wollen halt mal unser Paradies sehen und die wenigsten bleiben (nur ein paar Merkelgäste). Vom Angeln her war alles wie immer: Wattwurm ist OK, Ringelwurm nicht ganz, Fischstücken hauptsächlich für Wittling und Steinbutt. Wer weit werfen kann ist meist im Vorteil (100 m mit montage oder weiter). Jetzt bedanke ich mich noch bei meinen Angelfreunden für die schönen und spaßigen Stunden an der Ostsee und freue mich auf die nächsten Ausflüge…………

PETRI HEIL

BERND

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Es regnet….

……und es ist wieder mal ein Weilchen vergangen, verständlich das ich nicht zum Schreiben kam, denn ich war angeln. Mit der Spinn- der Brandungs-und der Posenrute. Mit allen recht erfolgreich, am besten aber mit der Posenrute. Ich habe mich an einen See erinnert, in dem ich vor etlichen Jahren sehr gut geangelt habe und der einen schönen Bestand an guten Schleien, Karpfen und Aalen hat. Damals verbrachte ich ganze Wochenenden am und auf dem See. Leider ist auch der Hechtbestand ganz erheblich, so das man auch an der normalen Posenrute des öfteren einen Schnablerbiß hat. Ich mochte diese Tiere damals schon nicht so gerne. Na ja, ich bin mit Futter und Mais und Tauwurm mal hin gefahren an alte Betätigungsgebiete und muste erst mal feststellen, das sich die Natur im Laufe der Jahre doch etwas verändert, einstmals freie Angelstellen wuchern zu und sind schwer zugänglich. Auch Stellen die mit dem Boot erreichbar waren, sind auf Grund des sauberen Wassers dermaßen zu gewachsen, das man völlig neu suchen kann und erfolgversprechende Hot Spots neu entdecken muß. Futter hinein und schauen was passiert, so war es geplant, nach ein, zwei Stunden suchen und beobachten. Dann saß ich am See und hatte 2 Posenruten ausgelegt. Erstmal sollte es der Dosenmais richten. Bestes Wetter, nicht so zum Angeln , aber sitzen, dösen und die Natur genießen.

Ich ließ sie auch wirken, über 2 Stunden, so lange tat sich nämlich gar nichts. Von Zweifel geplagt wollte ich noch 1-2 Stunden probieren und tauschte den Köder. Der gute alte Tauwurm sollte es richten und nach 20 Minuten fuhr die erste Pose tatsächlich spazieren und tauchte langsam ab. Anhieb , ein kurzer Tanz auf der Stelle und eine schöne Schleie war in meinen Besitz gelangt. ich war in der Zwickmühle: es war ein so schöner Fisch…..aber gebraten und sauer eingelegt ist er auch toll. Na gut,Er geht mit . Während ich überlege das der See scheinbar immer noch ganz gut ist, stelle ich fest das nur eine Pose zu sehen ist und ich muß beobachten wie meine Schnur Klang für Klang von der Rolle läuft…..Anhieb…..und wenn das eine Schleie ist, habe ich Rekorde gebrochen, denn die Schnur läuft trotz geschlossenem Bügels weiter von der Rolle. Aber nicht sehr lange und anhand des Fluchtverhaltens ist ersichtlich, das ein Karpfen sich den Tauwurm gegriffen hat.Nach ein paar Fluchten ist es auch vorbei und er liegt im Kescher.

Der kam übrigens wie auf Bestellung, da ich vor kurzem gerade mit meinem Vater beschlossen hatte mal wieder „Wasserleiche“ zu essen. (für Nichtkenner: Karpfen blau) Also mußte auch dieser Fisch mit, lange her das ich 2 grosse Süsswasserfische mit genommen habe zur Verarbeitung, aber es paßt mal. Mittlerweile ist die Sonne unter gegangen und der See liegt ganz ruhig und still da. Was solls -etwas genieße ich es noch. Nach einer geraumen Zeit entfernen sich meine Knicklichter voneinander und meine Aufmerksamkeit ist wieder geweckt. Als die linke Pose abtaucht habe ich schon die Rute in der Hand und laaatsche Ihm eine . Die Peitsche ist krumm (ich angle 1,25 lbs Browning-Karpfenruten) und jeder Angler mit genügend Erfahrung weiß was das dumpfe hin und her schlagen zu bedeuten hat, diesen Fisch darf man auf keinen Fall Schnur geben , er muß aus dem Wasser. Es war ein schöner Spitzkopfaal und ich hatte sofort einen Räuchergeschmack im Gaumen . Was für ein schöner Angeltag, man mag gar nicht aufhören ….oh, die Pose taucht wieder ab…… Ich angelte noch bis Mitternacht und packte dann äußerst zufrieden ein. Fangmäßig ist dieser Tag vorerst wohl nicht zu toppen und ich habe ewig lange nicht mehr so viele Fische mit nach Hause genommen und verarbeitet. Der See ist immer noch traumhaft und hat einen super Fischbestand, aber trotzdem lasse ich Ihn für dieses Jahr in Ruhe. Ich rolle langsam durch die Nacht und lasse Ihn in der Dunkelheit hinter mir zurück. Dann bis nächstes Jahr……….

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Angelsommer

Schon wieder ist ein Monat rum und ich habe nichts von mir hören lassen, obwohl ich doch des öfteren los war. Zum Beispiel mit meinemSohn Frank auf Giebel. Es war seine Idee mal wieder zusammen stippen zu gehen und ich bin natürlich der Letzte, der was dagegen hat. Wir hatten wettermässig den besten Tag der Woche erwischt, 23 Grad und leicht bedeckt bis sonnig – ein Traum. Auch die Fische liessen sich nicht lange bitten und nahmen schnell die Futterstelle an . Je eine 5 meter Rute und Mais als Köder und schnell tauschten etliche Schuppenträger die Weite des Gewässers mit der Enge des Setzkeschers ein. Ob sie unglücklich waren ? Aber nein, sie kennen uns doch und wissen wie wir ticken. Wir stellten nähmlich fest, das alle Fische zu klein waren und zurück ins Wasser mussten.

Die Woche darauf waren Hendryk und ich bei unseren Freunden in Krakow am See zum Angeln. Es war „wieder die Natur“ so früh aufzustehen, es waren noch Reste der Nacht zu sehen, oder auch noch nicht zu sehen. Auch wehte ein Wind gehörig aus SW, was bedeutete das wir gegen den Wind angeln, na super ! So saßen wir bei unserem Freund Fischi auf dem Steg und wollten in etwa 5 meter Tiefe dicke Brassen fangen, wie all die Jahre vorher.

Aber diesmal spielten die „Klodeckel“nicht mit. Wir versuchten wirklich alles: aufliegend, dicht über Grund, Made, Mais, Wurm usw. aber alles nutzte nichts , wir fingen nur gute bis sehr gute Plötzen. Zusätzlich hatte Petrus auch noch Spass dabei uns das Leben noch etwas schwerer zu machen. nach etwa einer halben Stunde hatte sich ein guter Hecht meinen Plötz gegriffen und ließ sich ein paar Minuten drillen, sicher in der Gewißheit, das ich sowieso keine Chance hatte. Das Ganze wiederholte sich nach 1,5 Stunden ! Also 2 mal eine neue Montage anbauen .

Hendryk sprach mir sein tiefstes Mitgefühl aus, aber er lächelte dabei so komisch….. Nach 2 Stunden lächelte ich, er hatte es auch geschafft, aber sein Hecht war so groß das wir ihn gar nicht zu Gesicht bekamen, er zog im tiefen Wasser ein paar Kreise bis er sich entschloss davon zu schwimmen. Im nachhinein stellten wir fest das alle sehr gut gefangen haben (bis 22 pfund Weißfisch) aber bei 20 Anglern kam nicht ein einziger Brassen raus. Das war komisch und wir hatten uns völlig verspekuliert. Wie immer nahmen wir die Fische mit in den Wildpark für die Liebhaber dieser Kost. Jetzt sind wir schon heiß auf die Brandungssaison, ein Test verlief schon ganz gut-davon aber später !

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Sommerloch

Ich habe mir fest vorgenommen heute wieder etwas zu schreiben, allein mir fehlt die Kraft. Quatsch, mir fehlt ein Thema. Wie wäre es mal ohne Fische ?Langweilig ? Nein, gar nicht !

Die Suche nach Gewässern die Erfolg versprechen, ist manchmal sehr spannend und interressant. Man kriecht, fährt und läuft doch ganz schön durch die Gegend. Allein im Stadtgebiet gibt es doch etliche Angelstellen , die einen Besuch lohnen , auch wenn sie in den letzten Jahren immer weniger werden, weil seitens des Staates nicht viel zur Gewässerpflege gemacht wird, damit ist halt kein Geld zu verdienen ,es ist NUR eine Investition in die Zukunft ! Wenn wir Angler in die Natur eingreifen sind wir Umweltfrevler und Naturbanausen die eingesperrt gehören, weil Grüne, Nabu, Greenpeace und ähnliche Konsorten leider mit ihren Geldern schon so viel Macht haben; das sie dem „normalen“ Bürger schon suggerieren können das sie wirklich etwas für die Umwelt tun. Leider habe ich aber ausser Anglern, Jägern und ein paar richtigen Naturfreunden noch Keinen gesehen der Müll einsammelt und entsorgt. Bestes Beispiel für die Sachkunde“ dieser angeblichen Retter der Natur sind ein paar hundert Schwarzerlen die vor Jahren an den Güstrow-Bützow-Kanal gepflanzt wurden, damit der Schatten der Bäume aufs Wasser fällt und Kleinfisch Schutz spendet, sowie das Wasser im Sommer etwas kühlt. Die Idee ist lobenswert, doch dann sollte man die Bäume nicht auf die Nordseite pflanzen, es wird nie einen Schatten geben! Aber ich war ja eigentlich beim Suchen von Angelstellen. Wir haben hier einen ganzen Teil Gräben, Kanäle und verbundene Kleinstgewässer, Fisch ist fast überall vorhanden, manchesmal in beachtlicher Grösse. Seien es Schleien, Aale, Karauschen, Weissfische und Barsche, aber manchmal auch ein brauchbarer Hecht oder guter Karpfen. Sie sind irgendwann, irgendwie in diese Gewässer gelangt und keiner vermutet sie dort. Deshalb ruhig mal mit offenen Augen diese kleinen Gewässer begutachten, mal sind es Fressblasen, mal eine Welle oder Wasserschwall, und manchmal sind es auch Kinder die ahnungslos stippen und deren Fänge uns staunen lassen. Zwei halbwüchsige Jungen beobachtete ich in der Nähe einer Gartenanlage an einem Graben der knapp 2 Meter breit und ca 50 cm tief ist. Sie fingen ein paar Barsche, als ich mit Ihnen ins Gespräch kam zeigten sie mir Ihre andere Beute : 2 etwa 500 gramm schwere, stattliche Aale, mittags 14 Uhr. Ich angelte dort natürlich auch, habe aber zu keiner Zeit dort einen Aal gefangen. Es gehört ,wie bei Allem, etwas Glück dazu. Ich selbst habe vor Jahren (1983) mitten in unserer Kleistadt in einem Kanal geangelt der starken Publikumsverkehr hatte wegen der vielen Enten die dort gefüttert wurden.

Zufällig sah ich einen grossen Fisch ein Stück Brot inhalieren, eine Stunde später nahm er mein Schwimmbrot. Es war der Zweitgröste in der DDR geangelte Döbel, er wog 4780 gr.. Ich erinnere mich auch das wir als Jugendliche an einem kleinen Kanal der als Abfluss aus einem See diente, beständig unsere Aale angelten. Eines Abends wollte es partout nicht beissen und Reini und sein Vater fuhren um 23 Uhr schon heimwärts. Ich wollte noch ein bisschen aushalten, aber es kam nichts. Ich packte auch ein , als ich an einem anderen Kleingewässer auf dem Heimweg vorbei kam, sah ich dort 2 Gestalten am Ufer beim Angeln. Die Zwei waren also noch nicht nach Hause. Natürlich musste ich mal schauen was abging. Reini kam auf mich zu und sagte „Das glaubst Du nicht“. Er zeigte mir das Ergebnis der knappen Stunde: 3 Aale und 2 Schleien , alles schöne Fische ! Natürlich blieb ich auch noch eine Weile und wir bekamen gut Fisch. Wieviel ? Das wird unser kleines Geheimnis bleiben. Jedenfalls nach dem wir dort 3-4 mal gut angelten wurde dieser Gewässerabschnitt zum allbekannten Hot Spott auserkoren und war jeden Abend sehr gut besucht. Aber soviel wie wir am ersten Abend fing niemals wieder jemand !!! Was ich damit sagen wollte , es bringt schon etwas mal ohne Rute ans Wasser zu spazieren und die Augen offen zu halten. Und es auch dort mal zu probieren wo jeder andere sagt „das dort nichts drin ist“., manchmal wird man doch belohnt ! So für heute genug klug geschissen, einfach mal machen. Ich war heute am …..kanal, da waren schöne Fressblasen …………………

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Labenz 2019

Matze und Ich wollen eine Tradition wieder aufleben lassen und haben ein gemeinsames Hegeangeln organisiert. Das Echo war bei unseren Angelfreunden sehr gut und es kamen paarundzwanzig aus allen möglichen Ecken . Am frühen Morgen trafen wir uns in Klein Labenz um gemeinsam unserem Hobby zu fröhnen, den Weissfischbestand im Gewässer zu testen, zu dezimieren und Tierparktieren eine zusätzliche Essensportion zu verschaffen. Wie immer war die Laune schon am frühen Morgen super und es wurde beim Käffchen schon schön gelästert und natürlich fachmännisch Wetter und Fangaussichten bewertet. Wir hatten dann 3 stunden höllischen Spass, viel gelacht und erfolgreich an der Versorgung der Tiere gearbeitet. Ein knapper Zentner Weissfisch füllt die Futtertröge. Aber auch eine grosse Forelle, 3 Störe und ein nicht gelanderter grosser Amurkarpfen (an meiner Angel) komplettierten das Fangspektrum. Basti aus Bostock war übrigens der beste Fütterer. Es hat scheinbar auch den 2 Damen und den 2 Kindern Spass gemacht , rundum eine gelungene Veranstaltung. Dank an dieser Stelle auch der Firma Zebco Europe für die Hilfe bei der Ausstattung und natürlich Matze für alles was drumherum gehört (zum Beispiel : ein Gewässer). Bei einem Imbiss oder nur einem Getränk beschlossen alle nächstes Jahr wieder zu kommen, mehr Lob für die Veranstalter gibt es nicht………

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Wieder da

So,Hitzeperiode und andere Ereignisse überstanden. Ich hatte wohl eine leichte Schreibblockade, oder keine Lust, oder einen Hitzeschaden oder….. Jedenfalls bin ich zurück, zurück aus Lettland,Schweden, Russland und Finnland.Wollte mal schauen wie es zur Zeit dort so aussieht. Ich muss sagen, im Allgemeinen sauberer und moderner als bei uns. Netz und Empfang Handy-immer, kaum Bargeld-alles Karten bzw. Handyzahlung. Die Leute nett und aufgeschlossen, man ist überall willkommen und es herscht grosse Zufriedenheit. Erstaunlicher Weise ist der Flüchtlingsstrom wohl an diesen Ländern vorbei geströmt, und wenn man welche sieht, dann arbeiten sie !!!! Das geht wohl doch !? Angeltechnisch gab es wenig zu sehen in den Metropolen, am ehesten noch in Sankt Petersburg, dort angelten ein paar Unentwegte recht erfolgreich in der Newa auf kleine und mittlere Barsche. In Schweden und Finnland herschte Ruhe, wahrscheinlich sind das auch solche Schönwetterangler wie ich !? Na ja, ich bin wieder daheim und war natürlich schon wieder einige Male angeln. Ich berichte an anderer Stelle…..

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Frühling 2.0

Jetzt habe ich mich aber eine ganze Weile nicht gemeldet. In der Zwischenzeit schlug das Wetter Kapriolen, vor ein paar Tagen war Sommer. Ich war mit Frank am Giebelteich, es schien die Sonne und wir hatten einen super Vormittag am Wasser. Der Hanf im Futter wirkte und unser Futterplatz sah aus wie ein mittleres Whirlpool. Wir angelten 6 meter Kopfruten und und fingen ca 35 gute Giebel und eine Schleie. Leider fing Frank die Schleie gerade in dem Moment, als wir Besuch von einem Eingeborenen hatten, er sollte eigentlich nicht soviel Fang sehen, aber wahrscheinlich wird es sich dort sowieso rumgesprochen haben was und wieviel wir dort angeln. Eine Woche später war das Anangeln auf Friedfische ( da freuen sich immer die Tiere im Wildpark M/V in Güstrow, denn dort gehen die gefangenen Fische als Futter hin ). Schon als wir uns am frühen Morgen den Kanal beschauten, war Bewegung zu sehen . Und so trafen sich 25 Angler für 2,5 Stunden zum gemeinsamen Angeln . Es lief ganz gut, die besten Tierfutterstifter waren Siggi, ich und Manner, insgesamt waren es 35 kilo Futter als Unterstützung für unseren Wildpark. Am Mittwoch trafen sich zum Saisonbeginn knapp 50 Angler um Blech und Gummi durch das Wasser zu zerren und dem Hecht nach zu stellen. Das Wetter spielte gut mit : leichter Wind, bedeckt und etwas frisch. Dementsprechend waren die Fänge bombastisch, obwohl wir das Mindestmas auf 55 cm heraufsetzten. Es ist immer ein toller Anblick wenn 40 -50 Boote im Morgengrauen auf den See hinaus fahren. Die schnellsten Hechtjäger hatten nach 1-1,5 Stunden schon ihren Teil im Beutel und fuhren zurück in den Hafen um Kaffee zu trinken, sich gegenseitig voll zu labern und kluge Sprüche ab zu lassen, und auch das können wir ganz gut ! Ich hatte 2 gute 70ger im Beutel und „freute“ mich aufs sauber machen. 5-6 angler haben es letztendlich noch besser gekonnt, aber darum geht es nicht so. Bei mir sowieso nicht ,weil ja jeder weiss, das ich das nicht so gut kann. So, und nun ist es richtig kalt geworden. ich fahre ne Woche in den Urlaub und schaue mir östliche Balticstaaten an. Das wird in einer grösseren Truppe auch sicher ganz lustig. und danach geht meine Saison erst richtig los !!!

PETRI !

Bernd

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Hexenküche

Ich wollte eigentlich schon längst auf Schleien angeln, aber das Wetter spielt nicht so recht mit. Wind, Regen und zu geringe Wassertemperaturen sind nicht so förderlich. Da war ich doch mal bei meinem guten Angelkumpel Werner und habe unverdächtig nach seinen Erfolgen beim Reiben und Zerhäckseln alter Brötchen gefragt und ob das wohl vielleicht viel zu viel für ihn allein wäre, ich würde mich ja seiner erbarmen und etwas von diesem überzähligem Semmelmehl mitnehmen um ihn zu entlasten. Werner hatte verstanden und ich konnte die Futtermischerei beginnen. Die Grundlage meines Futters ist wie bei den meisten Stippern Semmelmehl, es bedarf natürlich einiger Zutaten um die Konsistenz, den Geruch,den Geschmack und die Farbe zu verändern, nicht alles ist immer und zu jedem Zweck zu verwenden. Zum Beispiel: Curry : in der kalten Jahreszeit ein sehr guter Lockstoff für die Plötzenangelei, Maismehl: erzeugt eine gute Bindung und ist sehr effektiv wenn mit Dosenmais geangelt werden soll, der Dosenmais selbst ist für alle Friedfische ein Superköder und bringt einzeln oder in Ketten aufgezogen gute Erfolge. Beim Angeln auf grössere Friedfische wie Karpfen, Schlei und Brassen sollten ruhig ein paar zerdrückte Körner im Futter vorhanden sein. Anis: wird ja oft hoch gelobt, ist aber nicht sooooo erfogreich, früher oft in der Wettkampfangelei eingesetzt (meist auf kleinere Fische). Anders verhält sich das bei Melasse, Sirup und Honig : bei vielen schuppigen Leckermäulern ist dieser süsse Zusatz heiss begehrt (vor allem Brassen), hier gilt wie bei allen Zutaten : keine Unmengen, sonst kann das Futter auch Fische vergrähmen. Vanille: oft eingesetzt und verfehlt eigentlich nie seine Wirkung, Haferflocken: einige Angler verwenden sie als Lockfutter, schiessen sich damit aber ein Eigentor, sie sättigen extrem schnell und haben ausser ihrem Vorhandensein keinerlei Wirkung. Besser zu gebrauchen sind Kokosflocken-oder Kokosmehl, sie lösen Futterbälle schneller und treiben auf, was von Vorteil ist wenn ich den Fisch etwas vom Gewässerboden weg haben will. Meine „geheime “ Waffe beim Futter ist und bleibt der Hanf, sehr universell einsetzbar und bei vielen Fischarten sehr beliebt. Es macht etwas Arbeit (Kochen) bringt aber meiner Meinung nach super Erfolge. Übrigens das Wasser nach dem Kochen nicht weg schütten, sondern als Flüssigkeit beim Mischen verwenden, es ist Goldwasser ! Es gibt noch etliche Möglichkeiten zur Futterbeimengung, dieListe ist sehr lang und die tierischen Stoffe sind noch nicht einmal berücksichtigt. Jeder GUTE Friedfischangler hat seine Rezepte auf die er schwört und die ihm Erfolg bringen. Es heisst wie immer Angeln lernt man durch Angeln. Ich habe erst mal wieder 30 Liter Futter fertig und die Saison kann beginnen !

PETRI !

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Öttltöfft

Nein wirklich, Andere können das wirklich besser als ich, Udo zum Beispiel ! Ich spreche hier vom Hechtangeln, ein wunder Punkt in meiner Angelhistorie. Natürlich habe auch ich schon sehr viele und auch gute Schnabler gefangen (bis 1,05 m) aber mein Metier ist es wirklich nicht. Die Spinnrute und ich, wir werden nie richtige Freunde fürs Leben. Sicher ist es ein schöner Moment wenn ein guter Hecht an der Spinnrute einsteigt und auch die ersten Fluchten sind ein Genuss, aber……na ja ……ach nee….. Vielleicht wurde ich auch in der Jugend verwöhnt, ich fischte oft und erfolgreich an einem Gewässerteil das es heute so nicht mehr gibt. Soweit ich mich erinnere war es seinerzeit nicht das Problem einen Hecht zu bekommen, sondern die Beschaffung eines Köderfisches Der Bestand der Schnabler war derart gross, das sie alles attackierten was sich bewegte, ca 10 Hechte in 3-4 stunden war damals nichts aussergewöhnliches. Wie gesagt das Köderproblem……. Der Zufall wollte es, das wir einen neuen Köder erfanden: den „Öttltöfft“. Wir angelten stets mit einer rot-weissen Hechtlaufpose und Köfi. Als einmal bei einem Fehlanhieb der Stopper verrutschte und die Pose direkt auf das sehr kurze Vorfach mit dem Drilling glitt, bekam ich darauf an der Oberfläche einen Biss und landete einen guten Hecht. Jedenfalls fingen wir noch mehrere Male mit dieser Montage in Ermangelung eines Köfi als letzte Möglichkeit einen Hecht, für uns Bengels war es damals eigentlich der Vorgänger eines Oberflächenwoblers. Den kannten wir noch nicht und gaben unserer Montage (ich glaube Reini war der Namensgeber) den geheimnissvollen Namen“Öttltöfft“ und noch heute kommt bei Insidern(auf deutsch Eingeweihter) ein Lächeln ins Gesicht wenn dieser Name fällt. Aber wie gesagt,obwohl ich im El Dorado des Hechtangelns wohne ist es nicht so mein Ding. Deshalb weite ich das jetzt hier nicht mehr so aus, setze für Euch noch ein paar Fangbilder darunter ….und gut.Die grossen Fische sind natürlich nicht von mir, sondern hauptsächlich Udo´s, der kann nähmlich wirklich Hechte angeln. Übrigens gibt es um Güstrow herum wirklich sehr gute Hechtgewässer, wer es mag…….

petri…Bernd

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Reini, der Namensgeber des „Öttltöft“
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