Angelsommer

Schon wieder ist ein Monat rum und ich habe nichts von mir hören lassen, obwohl ich doch des öfteren los war. Zum Beispiel mit meinemSohn Frank auf Giebel. Es war seine Idee mal wieder zusammen stippen zu gehen und ich bin natürlich der Letzte, der was dagegen hat. Wir hatten wettermässig den besten Tag der Woche erwischt, 23 Grad und leicht bedeckt bis sonnig – ein Traum. Auch die Fische liessen sich nicht lange bitten und nahmen schnell die Futterstelle an . Je eine 5 meter Rute und Mais als Köder und schnell tauschten etliche Schuppenträger die Weite des Gewässers mit der Enge des Setzkeschers ein. Ob sie unglücklich waren ? Aber nein, sie kennen uns doch und wissen wie wir ticken. Wir stellten nähmlich fest, das alle Fische zu klein waren und zurück ins Wasser mussten.

Die Woche darauf waren Henryk und ich bei unseren Freunden in Krakow am See zum Angeln. Es war „wieder die Natur“ so früh aufzustehen, es waren noch Reste der Nacht zu sehen, oder auch noch nicht zu sehen. Auch wehte ein Wind gehörig aus SW, was bedeutete das wir gegen den Wind angeln, na super ! So saßen wir bei unserem Freund Fischi auf dem Steg und wollten in etwa 5 meter Tiefe dicke Brassen fangen, wie all die Jahre vorher.

Aber diesmal spielten die „Klodeckel“nicht mit. Wir versuchten wirklich alles: aufliegend, dicht über Grund, Made, Mais, Wurm usw. aber alles nutzte nichts , wir fingen nur gute bis sehr gute Plötzen. Zusätzlich hatte Petrus auch noch Spass dabei uns das Leben noch etwas schwerer zu machen. nach etwa einer halben Stunde hatte sich ein guter Hecht meinen Plötz gegriffen und ließ sich ein paar Minuten drillen, sicher in der Gewißheit, das ich sowieso keine Chance hatte. Das Ganze wiederholte sich nach 1,5 Stunden ! Also 2 mal eine neue Montage anbauen .

Henryk sprach mir sein tiefstes Mitgefühl aus, aber er lächelte dabei so komisch….. Nach 2 Stunden lächelte ich, er hatte es auch geschafft, aber sein Hecht war so groß das wir ihn gar nicht zu Gesicht bekamen, er zog im tiefen Wasser ein paar Kreise bis er sich entschloss davon zu schwimmen. Im nachhinein stellten wir fest das alle sehr gut gefangen haben (bis 22 pfund Weißfisch) aber bei 20 Anglern kam nicht ein einziger Brassen raus. Das war komisch und wir hatten uns völlig verspekuliert. Wie immer nahmen wir die Fische mit in den Wildpark für die Liebhaber dieser Kost. Jetzt sind wir schon heiß auf die Brandungssaison, ein Test verlief schon ganz gut-davon aber später !

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